Die Bilder zeugen von schlichter Eleganz, dabei konzentriert sich der Berliner Fotograf Matthias Schade ganz auf das Wesentliche. Ohne Topf und Erde vor neutralem Hintergrund und mit dezentem Schattenwurf reduziert er die Pflanze an sich und hebt damit die Schönheit des Einfachen hervor. Die eindrucksvolle Serie mit dem schlichten Titel "Flowers" entstand im Rahmen seiner Abschlußarbeit am Berliner Lette Verein.
Freitag, 6. April 2012
Mittwoch, 4. April 2012
Filzige Pflanzen
Keine echten, sondern monochrome Filzpflanzen in Schwarz und Weiß von imposanter Größe zieren die Wohnräume von heute. Die handgefertigten Bouquets und Zimmerpflanzen sind samt Vase aus 100 % Wollfilz und wurden von Wandschappen für das niederländische Label Jan Willem de Laive entworfen.
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Freitag, 30. März 2012
Baumlinien
Irritierend spannende Landschaften zaubert da der Künstler Zander Olsen mit seinen inszenierten Fotografien. Dabei umwickelt er bestimmte Bereiche von Baumstämmen mit weißer Folie und lichtet die Szene so ab, dass sich Folie und Horizont auf einer Höhe befinden. Dadurch entsteht eine Art Vexierbild, in dem auf verblüffende Weise Vorder- und Hintergrund miteinander verschmelzen. Das Projekt "Tree Line" besteht bereit seit 4 Jahren und wird noch weiter fortgeführt.
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Donnerstag, 15. März 2012
Tragbarer Blumentopf
Für den pflanzennärrischen Menschen gibt es -kein Witz- einen Blumentopf zum Mitnehmen. Im Minikleinformat als Anhänger oder als Anstecker kann man damit auch unterwegs seiner gärtnerisch-ikebanischen Leidenschaft frönen. Sogar das Fahrrad kann auf diese Weise mit einer floralen Gewächsbrosche verziert werden. Die dekorativen Miniaturgefäße aus Acryl werden mittels 3D Drucker, dem sog. Fabber hergestellt. Die Minivasen für Sie und Ihn kosten um die 30 Euro und sind bei Warable Planter zu bestellen.
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Dienstag, 13. März 2012
Park, Schreibtisch, Tatort, Paradies,...
Letztens entdeckte ich »Ein Magazin über Orte« und war ganz erfreut und erstaunt. Erstaunt deswegen, weil das kleine Heftchen bereits seit 2007 halbjährlich erscheint. Erfreut, weil verschiedene Beiträge zu einem übergeordneten Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln vereint werden. So eine Zusammenführung von mehreren und verschiedenen Sichtweisen in Form von Fotografien, Zeichnungen und Texten erzeugen, wie ich finde, ganz neue und spannende Zugänge auf die Sicht der Dinge. Die Herausgeber sehen das Magazin als ein Forum für unbekannte sowie bereits etablierte, zeitgenössische Künstler. Das nächste Magazin No. 10 erscheint im Frühjahr 2012 zum Thema WEG. Ich bin sehr gespannt.
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Montag, 12. März 2012
Die moderne Landschaft
Erstaunlich wie verblüffend aktuell die Gärten und Parkanlagen des Brasilianischen Landschaftsarchitekten Robert Burle Marx (1909-94) sind, zählen doch manche mehr als 80 Jahre. Bevor jedoch der Gartenkünstler zu seiner Berufung fand, studierte Burle Marx Malerei und Bildhauerei, was deutlich in seinen Entwürfen spürbar ist. Anlässlich des 100. Geburtstages wurde dem berühmtesten Landschaftsarchitekten der brasilianischen Moderne eine Ausstellung gewidmet, zu der parallel ein großartiger Bildband erschienen ist. Für das umfangreiche Bildmaterial ist der Architekturfotograf Leonardo Finotti verantwortlich. Er hatte den Auftrag erhalten, alle Gärten und Parks noch einmal zu fotografieren. Begleitet werden die eindrucksvollen Aufnahmen von zwei sehr lesenswerten Originaltexten sowie Zeichnungen und Malereien, die den Zusammenhang zwischen den künstlerischen und landschaftsgestalterischen Werken verdeutlichen.
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Donnerstag, 23. Februar 2012
Zauberwald
Im Winterwald heißt der neue Bildband von Emanuel Raab. Die fast monochromen Aufnahmen strahlen etwas geheimnisvolles, entrücktes aus. Für seine Motive wählt Raab einen laubfreien, gänzlich unverhüllten Wald und fokussiert damit eine ganz eigene Ästhetik, die Reich an Strukturen, zarten Linien und Formen ist.
Das undurchdringliche Dickicht macht neugierig und weckt Assoziationen zu märchenhaften Orten und verborgenen Welten, die sich hinter den verschlungenen Ästen und Zweigen verstecken (könnten). Bis zum 29. April kann man sich in der Alfred-Ehrhardt-Stiftung in Berlin die bezaubernden Waldbilder im Großformat ansehen. Das Buch "Winterwald" ist im KEHRER Verlag erschienen und kostet 36 Euro.
Das undurchdringliche Dickicht macht neugierig und weckt Assoziationen zu märchenhaften Orten und verborgenen Welten, die sich hinter den verschlungenen Ästen und Zweigen verstecken (könnten). Bis zum 29. April kann man sich in der Alfred-Ehrhardt-Stiftung in Berlin die bezaubernden Waldbilder im Großformat ansehen. Das Buch "Winterwald" ist im KEHRER Verlag erschienen und kostet 36 Euro.
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